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Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist besonders für junge Leute mit Plänen für die Familiengründung ein wichtiges Thema. Für die Ausbildungsphase ist eine beschleunigte Qualifikation in Form dualer Studiengänge eine eindeutige Unterstützung langfristiger Karrierepläne, die eine nachhaltige Life-Work-Balance erlauben sollen.

Mit dualen Studienangeboten wird die Vereinbarkeit von Studium und Beruf erleichtert, indem parallel praktische und theoretische Qualifikationen erworben werden. Die noch vor wenigen Jahren vorrangig nacheinander zu absolvierende Variante, bei der die beruflich Laufbahn mit einer klassischen Lehre in einem Ausbildungsberuf begann und oft mit einem anschließendem Studium ergänzt werden musste, wird durch die dualen Studiengänge deutlich verkürzt.

Nach Abschluss eines grundständigen dualen Studiengangs verfügen Absolventinnen und Absolventen sowohl über das Zeugnis eines anerkannten Ausbildungsberufes als auch über einen ersten akademischen Abschluss.

In weiterführenden dualen Studiengängen stehen die Synergieeffekte im Vordergrund, die dadurch entstehen, dass berufliches Praxiswissen ins Studium eingebracht wird, während umgekehrt in den berufspraktischen Phasen der erlernte theoretische Hintergrund der jeweiligen Aufgabe

  • zur Qualitätsverbesserung im Dienstleistungs- und Produktionsbereich,
  • zur Prozessoptimierung oder
  • als Effizienzsteigerung innerhalb von Standardabläufen und Kooperationen

eingesetzt werden kann. Unternehmen und Studierende profitieren in jedem Fall gleichermaßen vom zeitnahen Wissenszuwachs, der auf verschieden ausgerichteten Methoden und Kompetenzen basiert.

Für die duale Studienvariante werden mehrere Optionen von klassischen und spezialisierten Hochschulen angeboten. Abhängig von Ihrem Alter und dem bisher eingeschlagenen Berufsweg stehen duale Studiengänge als

  • ausbildungsintegrierende Studienprogramme,
  • berufsintegrierende Studienprogramme oder
  • berufsbegleitende Studienprogramme

zur Auswahl. Eine Sonderform sind praxisintegrierende Studienprogramme im grundständigen Studienbereich, die zwar praktische Erfahrungen im gewählten Fachbereich beinhalten, aber nicht den entsprechenden Berufsabschluss zum Ziel haben.

Es empfiehlt sich, möglichst frühzeitig zu entscheiden, welche Schwerpunkte und Gewichtungen für die künftigen beruflichen Aufgaben gewählt werden sollen. Abhängig von der Prioritätensetzung, von den eigenen Begabungen und vom jeweiligen Ausbildungsabschnitt können die zusätzlich zu erlernenden Kenntnisse den eingeschlagenen Berufsweg auf eine neue Ebene heben oder sogar eine Richtungsänderung innerhalb der gewählten Berufs- und Fachrichtung ermöglichen.

Speziell angehende Studierende, die sich für

  • ein wirtschaftswissenschftliches,
  • ein ingenieurwissenschaftliches oder
  • ein gesundheitswissenschaftliches

Studium interessieren, stehen zahlreiche duale Studiengänge mit berufspraktischen Ausbildungsanteilen zur Auswahl. Auch etwas exotischere Programme sind im Gesamtangebot aufzufinden.

Wenn Sie bereits in der Schule in theoretischen und praktischen Lerneinheiten gleichermaßen gute Erfolge verzeichnet haben, ist ein dualer Studiengang bereits für die grundständige Ausbildung wahrscheinlich eine angemessene Entscheidung.

Mit dieser Option kann eine endgültige Zukunftsentscheidung für eine eher administrative oder eine stärker im Operativen angesiedelte Tätigkeit auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Die jeweiligen Erfahrungen beim Hochschulstudium und bei der Ausbildung im Unternehmen erlauben im Rahmen der Erstausbildung ein individuelles Analysieren der eigenen Stärken und Prioritäten.

Wer schon länger die Schule hinter sich hat und bereits ein Erststudium oder eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat, kann mit einem dualen Studienprogramm die beruflichen Perspektiven ändern oder die bereits erworbenen Kenntnisse um neue Aspekte vertiefen.

Die Bewerbungsverfahren für duale Studiengänge unterliegen den Vorgaben der anbietenden Hochschulen. Die Hinweise darauf, zu welchem Zeitpunkt

  • Zeugnisse,
  • Ausbildungs- oder Arbeitsverträge,
  • Belege über Berufserfahrungen und
  • gegebenenfalls Sprachzertifikate

einzureichen sind, können Studieninteressierte den Studienordnungen der jeweiligen Programme entnehmen. Weitere Tipps für die Bewerbungsunterlagen sowie Informationen über

  • die Studieninhalte,
  • die Studiendauer,
  • die Studienabläufe und -orte sowie
  • mögliche Zulassungsbeschränkungen

können außerdem bei den qualifizierten Studienberatungen der persönlichen Wunschhochschule abgerufen werden.

Duales Studium

Die große Stärke des dualen Studiums ist die zeitnah zu erwerbende Kombination aus Kenntnissen von Theorie und Praxis des gewählten Berufsfelds.

Anders als bei den nacheinander absolvierten akademischen und beruflichen Qualifikationen können Synergieeffekte entstehen, die für Unternehmen und Studierende in demselben Maße von Vorteil sind. Anwendungsbezogene Anteile des Fachwissens im gewählten ökonomischen oder technischen Bereich werden ergänzt durch Theorien und Erkenntnisse, die die Praxisbezüge erklären und das Erlernte mit Zusammenhangswissen unterfüttern.

Die vielfältige Ausrichtung des dualen Studiums auf die Integration von Berufswissen in akademisches Lernen gibt Berufsteinsteigern ebenso wie erfahrenen Praktikern und denjenigen, die bereits ein grundständiges Studium absolviert haben, eine passende Studienoption für das Erreichen mittelfristiger Karriereziele.

Zusätzlich zu den organisatorischen und inhaltlichen Nutzen haben Studierende, die sich für ein duales Studium entscheiden, gegenüber Kommilitoninnen und Kommilitonen an klassischen Präsenzhochschulen den Vorteil der finanziellen Unabhängigkeit.

Duales Masterstudium

Anders als im grundständigen Studium im Bachelorbereich, in dem das Basiswissen des gewählten Faches vermittelt wird, steht im Masterstudium die Vertiefung von Inhalten und Spezialisierungen im Mittelpunkt.

Das im Normalfall weiterbildende duale Masterstudium ermöglicht erfahrenen Berufspraktikern mit mehrjähriger Berufserfahrung oder Absolventinnen und Absolventen eines grundständigen Erststudiums den beruflichen Aufstieg durch eine Intensivierung ihrer Wissensbasis.

Die Zulassungsvoraussetzungen variieren abhängig vom gewünschten Studienprogramm und sind in den Studienordnungen der anbietenden Hochschulen nachzulesen. In einigen Branchen gilt ein duales Masterstudium bereits als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Erreichen der höheren Leitungsebenen in Unternehmen.

Grundsätzlich gilt, dass ein erfolgreich und mit gutem Ergebnis absolviertes Masterstudium, das berufsbegleitend oder praxisintegrierend durchlaufen wird, neben den fachlichen Kenntnissen die für nachhaltig aufsteigende Karriereverläufe notwendigen Führungskompetenzen vermittelt.

Duale Hochschule

Die mit der Veränderung der Studienstruktur einhergegangene Anpassung der akademischen Ausbildungswege an die Anforderungen der Unternehmen und die Errungenschaften der EU hat unter anderem eine Spezialisierung der Hochschulen bewirkt.

Duale Hochschulen sind in besonderem Maß darauf eingerichtet, optimale Studienbedingungen für eine vielseitige Ausbildung zu schaffen.

So lassen sich in jedem dualen Studienprogramm und in jedem Studienabschnitt durch bestmögliche Rahmenbedingungen Lernfortschritte gestalten, die effizient zur gegenseitigen Befruchtung von Theorie und Praxis zu nutzen sind. Auch die Netzwerke von Studierenden, Unternehmen und Lehrenden, die an den spezialisierten dualen Hochschulen anzutreffen sind, bilden einen Vorteil gegenüber klassischen Hochschulen.

In vielen Regionen sind die Hochschulen mit dualen Studiengängen als besonders positiver Standortfaktor bei Unternehmen und Kommunen angesehen.

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